Studentische Arbeiten

Im Rahmen unserer Forschungsschwerpunkte gibt es immer die Möglichkeit, studentische Arbeiten in unterschiedlichem Umfang durchzuführen. Wir bieten Themen für

Dabei wird dem oder den Studierenden ein konkretes Thema gestellt, das unter Anleitung durch einen Betreuer bearbeitet werden soll. Wir erwarten eigenständiges Arbeiten unter Beachtung der besonderen Gegebenheiten in modern ausgestatteten Labors sowie die Integration in unser Team.
Bitte informieren Sie sich im Bereich Forschung über unsere Forschungsgebiete, die angewendeten Technologien und Methoden oder konkrete Projekte und kontaktieren Sie direkt Mitarbeiter des Lehrstuhls.

Eine Übersicht über unsere aktuellen Projekte und studentische Arbeiten finden Sie im Folgenden:

Dynamische Methoden für elektrochemische Gassensoren
Ansprechpartner: Dr. Nils Donker
Ziel dieses Projektes ist die Untersuchung von Gassensoren mit Hilfe dynamischer Methoden, indem der Sensor periodisch polarisiert und entladen wird. Dies verspricht neben einem besseren Einblick in die Sensorprozesse auch eine Verbesserung der Selektivität.

-> Dynamische Methoden für elektrochemische Gassensoren

Kapazitives Gasdosimeter zur Detektion kleinster Mengen kanzerogener Spurengase mit gasadsorbierenden MFI-Zeolithen als sensitive Schichten
Ansprechpartner: Thomas Wöhrl, M.Sc.
Zur Einhaltung der Grenzwerte von kanzerogenen Spurengasen am Arbeitsplatz werden selektive Gassensoren benötigt. Dazu sollen die Eigenschaften gasadsorbierender Zeolithe als Funktionsschicht eines kapazitiven Gasdosimeters untersucht werden.

-> Dosimeterartiger Sensor zur Detektion kanzerogener Spurengase

Einflüsse auf Hochtemperatur-Gassensoren
Ansprechpartner: Julia Herrmann, M.Sc.
Hochtemperatur-Gassensoren werden anspruchsvollen Bedingungen in Abgasströmen ausgesetzt. Dabei haben Faktoren wie Strömungsgeschwindigkeit, Strömungsrichtung, Einbaulage und den thermischen Eigenschaften des umgebenden Gases Einfluss auf die Sensortemperatur und deren Homogenität.

-> Einflüsse auch Hochtemperatur-Gassensoren

Herstellung von Lithium-Festkörperbatterien mittels Pulveraerosolabscheidung
Ansprechpartner: Dr. Daniela Schönauer-Kamin; Dr. Nils Donker
Es werden Festelektrolytakkumulatoren mit Festelektrolyten und gradierten Kathoden hergestellt. Für die Schichtherstellung wird die Pulver-Aerosol-Depositions-Methode verwendet.

-> Herstellung von Lithium-Festkörperbatterien mittels aerosol-basierter Kaltabscheidung

Weiterentwicklung der Pulveraerosoldepositionsmethode sowie neuartige Anwendungen für Isolationsschichten
Ansprechpartner: Ferdinand Nibler, M.Sc.

-> Untersuchung der Abscheidecharakteristik eines Zyklonabscheiders und dessen Auswirkungen auf die Schichteigenschaften bei der Pulveraerosoldepositionsmethode

Herstellung und Charakterisierung von flexiblen thermoelektrischen Generatoren aus Bismuttellurid
Ansprechpartner: Daniel Paulus, M.Sc.

-> In diesem Projekt sind studentische Arbeiten möglich.

Entwicklung und Demonstration einer brennstoffflexiblen SCR-Nachrüstlösung für Reststofffeuerungen
Ansprechpartner: Benedikt Streibl, M.Sc.
Um Stickoxide effektiv aus Abgasen von Feuerungsanlagen zu entfernen, soll die selektive katalytische Reduktion eingesetzt werden. Dabei soll die Ammoniak-Beladung der verwendeten Katalysatoren mit Hilfe der Hochfrequenz-Technik untersucht werden, um später eine Regelung auf bestimmte Beladungen zu ermöglichen.

-> In diesem Projekt sind studentische Arbeiten möglich.

Entwicklung und Optimierung eines langzeitstabile und selektiven CO2-Elektrolyseprozesses mit kupferbasierten Katalysatoren
Ansprechpartner: Philipp Hawe, M.Sc.

-> In diesem Projekt sind studentische Arbeiten möglich.

Pulsmethode zur langzeitstabilen und selektiven CO2 -Elektrolyse an kupferbasierten Gasdiffusionselektroden
Ansprechpartner: Dipl. Ing. Carl Eric Hartwig
Durch die Elektrolyse von CO2 können Emissionen eingespart und gleichzeitig grüne Chemikalien hergestellt werden. In vorherigen Arbeiten hat sich gezeigt, dass ein diskontinuierlicher Prozess die Stabilität und Selektivität des ansonsten instabilen Prozesses steigert. In diesem Projekt sollen die Mechanismen der gepulsten Elektrolyse untersucht werden, um zu verstehen, wie die CO2-Elektrolyse dadurch verbessert wird.

-> Prozess-Eigenschafts-Untersuchungen von Gas-Diffusions-Elektroden in der elektrochemischen CO2-Reduktion

Elektrochemische CO2-Reduktion zu Wertstoffen: Erhöhung von Langzeitstabilität und Stromdichte durch die Ausnutzung oxidativer Effekte 
Ansprechpartner: Steffen Lechner, M.Sc.
Die elektrochemische Reduktion von CO2 unter Nutzung erneuerbarer Energie ist eine vielversprechende Alternative zur Herstellung kohlenstoffbasierter chemischer Grundstoffe aus fossilen Quellen. Die verwendeten Kupfer-Katalysatoren weisen derzeit jedoch nicht die erforderliche Selektivität und Langzeitstabilität auf, um diese Herstellungsroute wirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen.  Vorarbeiten haben gezeigt, dass oxidative Einflüsse am Katalysator positive Auswirkungen auf die genannten Aspekte haben können. Ziel des Projekts ist es, die zugrunde liegenden Mechanismen zu verstehen und für industrielle Prozessbedingungen nutzbar zu machen.

-> In diesem Projekt sind studentische Arbeiten möglich.

Herstellung und Charakterisierung von MAPbBr3-MAPbI3 Gradientenschichten für Solarzellen
Ansprechpartner: Tianshan Xu, M.Sc.
Perowskit-Gradientenschichten werden mittels aerosolbasierter Kaltabscheidung (PAD) hergestellt. Die Grenzfläche des Heteroübergangs wird anschließend durch Hot Pressen/Annealing gezielt verändert. Der Einfluss dieser Modifikationen auf die optoelektronischen Eigenschaften wird umfassend charakterisiert.

-> Herstellung und Charakterisierung von MAPbBr3-MAPbI3 Gradientenschichten

Verständnis und Kontrolle über Defekte in Halogenidperowskiten durch defektchemische Untersuchungen in Verbindung mit optischen In-situ-Charakterisierungen und detaillierter optischer Spektroskopie
Ansprechpartner: Till Scholz, M.Sc.
Das Projekt untersucht die Defektchemie von Halogenid-Perowskiten, um die Ursachen für ihre begrenzte Stabilität besser zu verstehen. Hierzu werden durch Dotierung während der mechanochemischen Pulversynthese gezielt Defekte eingebracht, um die Eigenschaften des Materials zu variieren. Das gewonnene Pulver und die daraus mittels PAD hergestellten Schichten werden mit verschiedenen optischen Verfahren sowie durch Impedanzspektroskopie untersucht, um das Verständnis der Defektchemie in Halogenidperowskiten zu vertiefen.

-> Verständnis und Kontrolle über Defekte in Halogenidperowskiten